Person

Dr. phil.

Heiner Apel

Mitarbeiterfoto Heiner Apel
Lehrstuhl für Deutsche Sprache der Gegenwart

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Eilfschornsteinstr. 15

52062 Aachen

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Telefon: +49 241 80 92216
Fax Fax: +49 241 80 92269
 

Lebenslauf

Heiner Apel wurde 1978 in Ilmenau geboren. Studium der Sprechwissenschaft und Phonetik an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg von 1999 bis 2005. Im November 2017 verteidigte er seine Dissertation mit dem Titel „Verständliche Nachrichten. Eine Untersuchung zur Text- und Hörverständlichkeit von Radionachrichten“ mit dem Gesamtprädikat summa cum laude an der Philosophischen Fakultät II der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 2018 wurde die Arbeit publiziert.

Seit 2005 arbeitet er als freier Trainer in der Erwachsenenbildung. Seine Schwerpunkte liegen dabei in den Bereichen mündliche Kommunikation, Rede- und Gesprächsrhetorik, Argumentation und Verhandlungsführung sowie auf dem Gebiet der Medienrhetorik, der Sprecherziehung und Stimmbildung. Seit dem Sommersemester 2007 ist er als Lehrkraft für besondere Aufgaben am Institut für Sprach- und Kommunikationswissenschaft tätig und gibt überwiegend Seminare im Ergänzungsbereich „Präsentation, Rhetorik, Kommunikation“ der Philosophischen Fakultät der RWTH Aachen.

Im Rahmen der akademischen Selbstverwaltung vertrat Heiner Apel seit dem Wintersemester 2008 die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Fakultätsrat; in den Jahren 2008 bis 2012 als stellvertretendes Mitglied, von 2012 bis 2016 als gewähltes Mitglied. Darüber hinaus war Heiner Apel von 2014 bis 2016 Obmann der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Philosophischen Fakultät.

Neben seiner wissenschaftlichen und Dozenten-Tätigkeit war Heiner Apel seit 1999 als Schauspieler und Theaterproduzent tätig. U.a. Engagements mit der Theatergruppe „hirche/krumbein productions“ in den Sophiensaelen und dem Maxim-Gorki-Theater Berlin. Einladungen mit seiner Theatergruppe one hit wonder“ zu den Theaterfestivals TREIBSTOFF 07 in Basel, AUAWIRLEBEN 2008 in Bern und zum 7. Festival Politik im freien Theater in Köln.

Heiner Apel veranstaltete gemeinsam mit PD Dr. Elma Kerz und Dr. Anna Ullrich den Linguistischen Arbeitskreis der RWTH Aachen. Er leitet gemeinsam mit Dr. Alexandra Ebel die Sektion „Sprechwissenschaft und Phonetik“ der Gesellschaft für Angewandte Linguistik, kurz GAL, und ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Sprechwissenschaft und Sprecherziehung, kurz DGSS, und des Mitteldeutschen Verbands für Sprechwissenschaft, kurz MdVS.

 

Publikationen - in Auswahl

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl der Publikationen. Eine vollständige Publikationsliste entnehmen Sie bitte dem Dokument am Seitenende.

Monografien

  • Apel, Heiner (2018): „Nachrichten: hörbar informativ. Eine Untersuchung zur Text- und Hörverständlichkeit von Radionachrichten“. Berlin: Frank & Timme. (Schriften zur Sprechwissenschaft und Phonetik, Bd. 13)

Aufsätze

  • Michaux, Valerie/Méndez, Josefine/Heiner Apel (2021): Mündlich Gendern? Gerne. Aber wie genau? Ergebnisse einer Akzeptanzuntersuchung zu Formen des Genderns in der Mündlichkeit. In: SPRACHREPORT 02/2021, S. 34-41. Online verfügbar
  • Apel, Heiner / Bose, Ines / Schwenke, Anna / Schwiesau, Dietz (2021): Was macht verständliche Nachrichten im Hörfunk aus? Aktuelle Forschungsergebnisse sprechwissenschaftlicher Untersuchungen zu Hörverständlichkeit und Formatspezifik von Radionachrichten. In: Schega, Gabriele; Forster, Roland (Hgg.): Denken und Reden. Rhetorik im Fächer-Dialog. Berlin: Frank & Timme, S. 239-264.
  • Apel, Heiner / Bose, Ines / Grawunder, Sven / Schwenke, Anna (2020): „Der "Kaiser" in einer Autobahnbaustelle - Prosodische Markierung von modalisierenden Anführungszeichen in Radionachrichten“. In: Imo, Wolfgang; Lanwer, Jens Philipp (Hgg.): Prosodie und Konstruktionsgrammatik. Berlin, Boston: de Gruyter, S. 111-134 (Reihe: Empirische Linguistik, Bd. 12)
  • Apel, Heiner / Bose, Ines / Schwenke, Anna (2018): „Zum Beitrag von Informationsstruktur und Prosodie für die Hörverständlichkeit von Radionachrichten“. In: Gautier, Laurent; Modicom, Pierre-Yves; Vinckel-Roisin, Hélène (Hgg.): Diskursive Verfestigungen. Schnittstellen zwischen Morphosyntax, Phraseologie und Pragmatik im Deutschen und im Sprachvergleich. Berlin, Boston: de Gruyter, S. 279-291. (Konvergenz und Divergenz, Bd. 7). Link zum Online-Open-Access.
  • Apel, Heiner / Rieder, Bernadette / Schwarze, Cordula (2018): „Die hier angedeuteten roten Markierungen zeigen das Verbreitungsgebiet der Raeter an. Es erstreckte sich über fast ganz Nordtirol, einen Teil des Unterengadins…“ Text – Bild – Stimme: Multimodalität von Wissenskommunikation im Museum. In: Blasch, Lisa; Pfurtscheller, Daniel; Schröder, Thomas (Hgg.): Schneller, bunter, leichter: Kommunikationsstile im medialen Wandel. Innsbruck: iup, S. 331-364. (Germanistische Reihe, Bd. 88). Online verfügbar im Repositorium der Universität Innsbruck.
  • Apel, Heiner / Méndez, Josefine / von Laguna, Katrin (2015): „'Ihre Präsentation hat uns gut gefallen, aber...' Rhetorische Beurteilungskriterien auf dem Prüfstand: Fundierung anhand eines Anwendungsbeispiels“. In: Teuchert, Brigitte (Hg.): Mündliche Kommunikation lehren und lernen. Facetten der Rhetorik in Schule und Beruf. Hohengehren: Schneider, S. 107-117. (Sprache und Sprechen, Bd. 47)
  • Apel, Heiner / Corr, Andreas / Ullrich, Anna V. (2013): „Produktive Störungen: Pause, Schweigen, Leerstelle“. In: Gansel, Carsten; Ächtler, Norman (Hgg.): Das 'Prinzip Störung' in den Geistes- und Sozialwissenschaften. Berlin, Boston: de Gruyter, S. 97-112.
  • Apel, Heiner (2013): „Rhetorik und politische Bildung. Möglichkeiten und Grenzen der gemeinsamen Didaktisierung rhetorischer Prozesse und politischer Bildung“. In: Kilian, Jörg; Niehr, Thomas (Hgg.): Politik als sprachlich gebundenes Wissen. Politische Sprache im lebenslangen Lernen und politischen Handeln. Bremen: Ute-Hempen Verlag, S. 215-228.
  • Apel, Heiner (2012): „Strategien zur Prophylaxe von Stimmerkrankungen und zur Schonung der Stimme im Unterricht“. In: Gaul, Magnus; Lang, Simone (Hgg.): Voice Coaching. Zum richtigen Umgang mit der Stimme im Lehrberuf. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren, S. 160-176.
 

Vorträge - in Auswahl

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl der Vorträge. Eine vollständige Vortragsliste entnehmen Sie bitte dem Dokument am Seitenende.

  • „Sprach- und Sprechstil von Radionachrichten als advance organizer – Spielräume zwischen Erwartungshaltung, Verständlichkeit und Formatspezifik“. Vortrag im Rahmen des Symposiums VI „Radioästhetik, Radioidentität, Radiokultur“ des GAL-Kongresses 2018 „Sprachen, Kommunikation, Öffentlichkeit“ in Essen; 11. bis 14. September 2018; gemeinsam mit Anna Schwenke; Link zum Abstract
  • „Verständlich schreiben, verständlich sprechen. Erkenntnisse einer Dissertation zur Verständlichkeit von Radionachrichten“. Vortrag im Rahmen der 3. Zukunftswerkstatt Radionachrichten „Beste Freunde: Radionachrichten und Internet“ des RBB Berlin und der ARD.ZDF medienakademie im RBB-Funkhaus Berlin; 02. bis 04. März 2018; Vortrag auf Einladung
  • „Keine Demokratie ohne Streitkultur: Reflexionen und praktische Anregungen zur Methodik und Didaktik von Argumentation und argumentativen Strukturen“. Vortrag und Workshop im Rahmen der Tagung „Politische Mündigkeit fördern. Eine kritische Methodenreflexion“ der Europäischen Akademie Otzenhausen. 29. bis 31. Mai 2014; Vortrag/Workshop auf Einladung
  • „Radionachrichten: Hörverständlichkeit und Akzeptanz“. Vortrag im Rahmen der „Zukunftswerkstatt Radionachrichten" des MDR Sachsen-Anhalt und der ARD.ZDF medienakademie im MDR Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt in Magdeburg. 23. bis 25. Mai 2014; gemeinsam mit Ines Bose und Anna Schwenke; Vortrag auf Einladung; hier die Begleitung der „Zukunftswerkstatt Radionachrichten" als Blog und als Website
  • „'Ihre Präsentation hat uns gut gefallen, aber…' Rhetorische Beurteilungskriterien auf dem Prüfstand: Begründung, Fundierung und ein Anwendungsbeispiel“. Vortrag im Rahmen der DGSS - Jahrestagung 2013 „Normen und Werte in der Sprechwissenschaft. Theorien und ihre Anwendung in den Teildisziplinen der mündlichen Kommunikation“ an der Universität Regensburg. 27. bis 29. September 2013; gemeinsam mit Katrin von Laguna und Josefine Méndez
  • „Quo vadis, Sprechwissenschaft? Einige Überlegungen zur Zukunft des Fachs in Aachen und anderswo“. Vortrag im Rahmen der Jubiläumstagung „Sprechwissenschaft: Bestand, Prognose, Perspektive" an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. 12. bis 13. Juli 2013; gemeinsam mit Josefine Méndez; Vortrag auf Einladung
  • „Warm Up - Cool down. Möglichkeiten und Perspektiven des Einsatzes von Aufwärmübungen in sprecherzieherischen und rhetorischen Übungsseminaren“. Workshop im Rahmen der DGSS - Jahrestagung 2012 „Spiel und Kreativität in der Sprecherziehung" an der Europäischen Akademie Otzenhausen; 04. bis 07. Oktober 2012; gemeinsam mit Katrin von Laguna und Josefine Méndez
  • „Rhetorik und politische Bildung. Möglichkeiten und Grenzen der gemeinsamen Didaktisierung rhetorischer Prozesse und politischer Bildung“. Vortrag im Rahmen der 13. Tagung der AG Sprache in der Politik "Politik als sprachlich gebundenes Wissen" an der Christian-Albrechts-Universität Kiel; 19.-21. Mai 2011; Vortrag auf Einladung
  • „Produktive Störungen - Pause, Schweigen, Leerstelle“. Vortrag anlässlich der Wissenschaftlichen Tagung „Perturbationen oder Das 'Prinzip Störung' in den Geistes- und Sozialwissenschaften: Hybridisierung, Grenzräume, Figurationen der Störung" auf Schloss Rauischholzhausen; gemeinsam mit Anna Ullrich und Andreas Corr; Gießen, 06. Juli 2010
  • „Strategien zur Prophylaxe von Stimmerkrankungen und der Schonung der Stimme im Unterricht“. Workshop im Rahmen der Fachtagung "Voice Coaching - Zum richtigen Umgang mit der Stimme im Lehrberuf" der Hochschule für Musik und Theater Rostock in Kooperation mit der Universität Rostock; 18. bis 19. Juni 2010
 

Betreute Abschlussarbeiten

Bachelorarbeiten ISK

  • Verständlichkeit in der Chatbot-Kommunikation. Eine exemplarische Analyse zweier Chatbots anhand des „Karlsruher Verständlichkeitskonzeptes“.
  • Die Verständlichkeit von Texten der WDR 2-Radionachrichten. Analysiert anhand des Hamburger Verständlichkeitskonzepts.
  • Linguistische Beschreibung von Werbetexten - exemplarisch betrachtet an Produktbeschreibungen des Bekleidungshandels im Internet.
  • Textverständlichkeit von Hörfunknachrichten: Über die linguistische Fundierung journalistischer Regeln und Standards zur verständlichen sprachlichen Gestaltung von Nachrichten im Hörfunk.
  • Sprache und Struktur von Hörfunknachrichten: Eine exemplarische Analyse von drei Nachrichtensendungen in Bezug auf hörfunkjournalistische Standards und Regeln.
  • Textverständlichkeit im Deutschunterricht. Eine Analyse der Textverständlichkeit ausgewählter Zeitungstexte und ein didaktischer Entwurf zur Förderung des Schreibens von Schülern.
  • Spracherwerb bei hörenden und hörgeschädigten Kindern.
  • „Die Akzeptanz des Genderns in der Mündlichkeit - eine quantitative Studie“

Masterarbeiten im Fach Sprechwissenschaft, Martin-Luther-Universität Halle-Saale

  • Der Gebrauch von Enthymemen im aktuellen Fernseh-Kabarett. Eine qualitative Analyse anhand der Sendung „Neues aus der Anstalt“.
  • Hörverständlichkeit von Radionachrichten. Realitätsnahe Behaltenstests zu fiktiven Radionachrichten.